Freitag, 19. Dezember 2014

Strassenschilder in Costa Rica

Wer viel in Costa Rica unterwegs ist, wird wissen, dass Strassenschilder und Wegweiser nicht gerade eine Stärke der costaricanischen Infrastruktur ist.

Umso schöner, wenn man, wie hier unten in San Pedro de Barva, einmal ein ganz ausgefallenes Schild zu sehen bekommt. In San Pedro, auf dem Weg zum Vulkan Barva und zum Vulkan Poas sind viele der Seitenstraßen auf diese Weise ausgeschildert.

Calle la Amada- gesehen in San Pedro de Barva, Costa Rica

Eine schöne Idee!

Sonst empfehlen wir grundsätlich, bei Fahrten durch Costa Rica immer ein GPS dabei zu haben. Das hilft sehr.

Donnerstag, 27. November 2014

Interozeanischer Kanal durch Nicaragua

Jetzt werden Nägel mit Köpfen gemacht und am 22. Dezember dieses Jahres noch sollen die Bauarbeiten zum Nicaragua- Kanal beginnen. 

Finanziert und geplant aus China möchte der knapp 280 km lange Kanal dem Panama-Kanal Konkurrenz machen. die Bauarbeiten sollen bis 2020 abgeschlossen sein.
Auch die genaue Strecke wurde festgelegt. Die ursprüngliche Idee, den Rio San Juan auszubaggern wurde zum Glück aufgegeben, trotzdem steht zu befürchten, dass bei dem  ersuch den Kanal zu bauen schwere Umweltschäden angerichtet werden. Er wird jetzt von der Mündung des „Río Punta Gorda“ an der Karibik zum Nicaragua-See führen, diesen durchqueren und am Pazifik dem Lauf des Río Brito folgen. Der Kanal wird zwischen 230 und 530 m breit sein und zwei Schleusen haben.
Um die Strecke zwischen den beiden Ozeanen zurück zu legen wird es etwa 30 Stunden dauern.

Montag, 24. November 2014

Costa Rica ist schon wieder das glücklichste Land der Welt,

Das Glück (bzw. Glücksgefühl) der Bewohner von über 150 Ländern wird im Happy Planet Index” (HPI) gemessen. Das ist ein Faktor, der versucht einen Zusammenhang zwischen ökologischer Effizienz und der Erzeugung von Zufriedenheit zu bilden und kombiniert dabei Werte für Lebenszufriedenheit, Lebenserwartung und Nachhaltigkeit.
Schon wieder hat Costa Rica hier gewonnen. die Bewohner fühlen sich als weltweit previligiert, als die glücklichsten Menschen derWelt.

Sonntag, 16. November 2014

Venezuela: in das Guinessbuch mit dem größten Hallaca der Welt


In Venezuela herrscht ein Mangel an Grundnahrungsmitteln, das liegt an den Devisen- und Importkontrollen und der zerstörten eigenen Infrastruktur. Trotzdem wurden am Samstag fleißig Weihnachtsleckereien produziert. .

Mit etwas Hilfe aus dem Ernährungsministerium haben einige Köche einen Rekord für die Herstellung des weltgrößten Hallaca erstellt.  Das Hallaca ist ein typischer Bestandteil vom Weihnachtsessen der Venezolaner. In anderen Ländern wird es Tamal genannt und ist ein Maisteig, der mit allerlei Leckereien vom das Schwein, Rind, Huhn, Oliven und Rosinen gefüllt wird und dann in ein Bananenblatt eingewickelt wird.
Hunderte von Zuschauer waren bei der Schaffung des riesigen Hallaca zugegen, welches in das Guinness-Buch der Rekorde eingetragen wurde. Das Hallaca erreichte eine Länge von fast 400 Metern.

Freitag, 7. November 2014

Meinungsfreiheit in Lateinamerika

Die Kommission für Meinungsfreiheit vom Inter- amerikanischem Presseverband (IAPA) hat am Dienstag die neue Liste über Meinungsfreiheit in Lateinamerika bekannt gegeben.
Dabei schließen  Costa Rica, Uruguay und Chile als die Länder mit der größten Meinungsfreiheit  ab, Schlusslichter sind Venezuela und Ecuador und natürlich Kuba.

Sonntag, 2. November 2014

Vulkanausbruch in Costa Rica


In Costa Rica ist diesen Samstag früh der Vulkan Turrialba um 5.20 ausgebrochen. 

Der Vulkan ist schon seit Jahren für Besucher gesperrt. In der weiteren Umgebung regnete es Asche, Magma und dicke Felsbrocken. Letztere mit einem Durchmesser von bis zu 1 m und teilweise 400 m vom Vulkan entfernt. Verletzt wurde zum Glück Niemand.
Der Aschenregen ging in Alajuela, Heredia und sogar in San José nieder.
Schon vergangene Woche wurden kleiner Ausbrüche und kräftige Aktivitäten am Vulkan Turrialba festgestellt. Am Mittwoch wurde eine große Gaswolke freigesetzt, am Donnerstag wurden Steine ausgeschleudert.
Bei uns in Santa Ana ist weder Asche gefallen, noch Gas zu riechen, wie es in Orten in Vulkannähe und aus San José berichtet wird.

Sonntag, 26. Oktober 2014

Goldmuseum in Santa Marta, Kolumbien wieder eröffnet

Das Tairona Gold Museum in Santa Marta, hat diesen Samstag endlich (nach über 2 Jahren Renovierungsarbeiten) wieder die Türen für das allgemeine Publikum eröffnet. 

Hier werden einige der feinsten Goldwaren aus Kolumbien gezeigt, die meisten sind pre- kolumbianischer Herkunft.

Die Renovierung des kolonialen Casa de la Aduana (Zollhauses) hat über 3,3 Millionen US$ gekostet und wurde von der kolumbianischen Zentralbank bezahlt, die auch Besitzerin von dem Museum ist.

Das Gold Museum in Santa Marta ist eine Zweigstelle des Bogota- Goldmuseum, eines der meist besuchten Museen in Kolumbien.

Samstag, 25. Oktober 2014

Costa Rica ist bei der Frauenfußball-WM 2015 in Kanada dabei

Costa Rica hat sich im Halbfinale der  CONCACAF mit 4:1 (3:0) nach Elfmeterschießen gegen Trinidad und Tobago durchgesetzt und einen garantierten Platz bei der WM nächstes Jahr in Kanada gesichert. 

Auch die USA haben gewonnen, und zwar gegen Mexiko. Am Sonntagnachmittag unserer Zeit findet das Finale zwischen USA und Costa Rica statt.
Bei dem Spiel um den 3. Platz wird auch entscheiden, ob Trinidad/ Tobago oder Mexiko den sicheren Pass zur WM ziehen. Der Verlierer kann sich über die Relegation gegen Ecuador auch noch qualifizieren.
Das Spiel von Costa Rica war extrem spannend und von der National- Torhüterin Dinia Díaz gerettet, die beim 11- Meter schießen, dreimal in Folge erfolgreich pariert hat. Absolut fantastisch. Das Fußballfieber in Costa Rica bricht wieder aus.

Mittwoch, 15. Oktober 2014

Citytour durch San José, Costa Rica

Seit dem 15.10.14 verfügt San José über eine neue Buslinie verfügen. Es handelt sich um einen „Hop on-Hop off“ Service, der die meisten kulturellen und historischen Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt anfährt.

Nationalmuseum San José

Dies ist die Costa Rica City Square Tour, ein Konzept, das sich in vielen Hauptstädten der Welt bewährt hat. Das Ticket ist den ganzen Tag gültig.

Die Route beginnt Nationaltheater und dem „Plaza de la cultura“; weiter durch den Central Park, Chinatown zum „Plaza de la Democracia“.

weiter geht es zum Calderón Guardia Museum, der Nationalbibliothek, dem nationalen National Kulturzentrum, dem Morazán Park und Umgebung; zum Barrio Amon, zum Kindermuseum, zum Zentralmarkt, zur Hauptpost von Costa Rica und schließlich bis zum „La Sabana Park“ mit dem  Nationalstadion und dem Kunstmuseum.

Von jeder der neun Haltestellen erreicht man weitere Sehenswürdigkeiten gut zu Fuß.
Zum Beispiel an der ersten Haltestelle können Sie das Nationaltheater, die Plaza de la Cultura besuchen, Museen der Zentralbank, die Kathedrale, den Zentralpark und das Melico Salazar Theater.

Die gesamte Strecke dauert 90 Minuten und alle 45 Minuten fährt ein Bus. Den Bus begleitet ein zweisprachiger Führer.

Jeder Bus verfügt über ein GPS, so dass man unter www.costaricacitysquaretour.com immer sehen kann, wann der nächste Bus die Haltestelle erreichen wird.

Die Tickets kosten $ 25 p.P., die Busse fahren täglich ab 8:45 bis 16.00 Uhr.

Dienstag, 14. Oktober 2014

Erdbeben in Mittelamerika

Ein Erdbeben vor der Küste von El Salvadors hat auch für eine kurze Tsunami- Warnung gesorgt. Die Flutwelle blieb aber aus.

Das Zentrum des Erdbebens der Stärke 7,3 auf der Richterskala im Pazifik, lag ca. 170 km süd- östlich von San Salvador, der Hauptstadt von El Salvador Es hat in einer Tiefe von ca. 70 km stattgefunden.
Die Stärke des Bebens wurde vorerst mit 7,4 angegeben, verringerte diese jedoch dann auf 7,3. Das Beben war weit in Mittelamerikas zu spüren - von El Salvador, Honduras und Nicaragua bis zu uns nach Costa Rica.

Freitag, 10. Oktober 2014

Kolumbien: Lernspiel für das Reisebüro


In Kolumbien werden Reisebüromitarbeiter  jetzt mit einem Gewinn- Spiel trainiert, damit die Mitarbeiter ihre potentiellen Kunden besser und fachkundlicher beraten können.
Hiermit werden Reise- Verkäufer geschult und lernen spielerisch ihr eigenes Land besser kennen. Auch für Reisebüromitarbeiter in Deutschland steht die Plattform unter www.mein-kolumbien.de zur Verfügung.
Das Projekt besteht aus einer Online- Kolumbien Karte mit vielen Sehenswürdigkeiten, Museen, Stränden, Flüssen, Häusern und Straßen angelegt. Durch richtige Antworten auf die  Fragen können die Tourismus Facharbeiter die Karte verändern und neu gestalten.
Für diese Schulungsmaßnahme hat das kolumbianische Fremdenverkehrsamt internationale Partner überzeugen können, mit interessanten Gewinnen zu locken. Ein Highlight ist eine komplette Kolumbien-Reise incl. Flüge, Touren und Hotel. Viele weitere Preise locken. Zu den Partnern gehören unter anderem die TAP Portugal und Dertour, außerdem unsere Fluglinie Avianca und Meiers Weltreisen. Auch einige große Hotels in Hotels in Kolumbien nehmen teil und haben Übernachtungen gestiftet.

Samstag, 4. Oktober 2014

Neues Einwanderungsgesetz in Panama

Colon in Panama- Schmelztiegel der Rassen
Das Programm „Schmelztiegel der Rassen“, das in Panama dazu beigetragen hat, Tausenden von Ausländern eine Arbeits- und Aufenthaltsgenehmigung  in Panama zu bewilligen läuft an diesem Freitag aus.

Das im Jahr 2010 gestartete Programm erleichterte vorübergehend die Anforderungen für diejenigen, die seit  mehreren Jahren in Panama leben, ein Land mit 3,5 Millionen Einwohnern und weltweit eine der am schnellsten wachsenden Volkswirtschaften.

Das Programm beseitigte die normalen, zeitaufwendigen Einreisebestimmungen. Man musste nur nachweisen, dass man sich seit mind. 1 Jahr in Panama aufgehalten hat und keines Verbrechens für schuldig befunden wurde, damit hatte man eine zwei bis 10 jährige Aufenthalts-und Arbeitserlaubnis erhalten.

Das Programm wurde für einige Europäer und US-und kanadischen Bürger angewendet, aber die meisten der 48.000 Visa gingen an Kolumbianer, Nicaraguaner, Dominikaner und Venezolaner.
Der neue Präsident hat entschieden, das Programm zu stoppen- nach Panama auszuwandern, wird jetzt also etwas komplizierter.

Mittwoch, 1. Oktober 2014

Biomuseum in Panama City wird eröffnet


In Panama- City ist das vom Architekt Frank Gehry gestylte Museum der Naturwissenschaften eingeweiht worden. Das Museum, gelegen am Panamakanal, nahe der Mündung in den Pazifik zeigt die Identität von Panama als Brücke der Welt und des Lebens.
In dem mit farbigen Dächern gebauten "Bio- Museum" wird ab dem 02.10.2014 die Geschichte der Menschheit in Mittelamerika, sowie die Entwicklung der Flora und Fauna in der Region gezeigt. Man kann Fossilien vom Megalodon sehen, der als Vorfahr vom Hai gilt. Panama habe ein solches Museum verdient, denn es ist eines der Länder mit sehr reicher Biodiversität.

Dienstag, 23. September 2014

Nachhaltigkeit  im  Tourismus in Costa Rica


Nachhaltigkeit lohnt sich- auch aus wirtschaftlicher Sicht. In den naturgeschützten Regionen von Costa Rica findet man einen weit niedrigeren Armutsindex als in anderen Gebieten von Costa Rica. Der „sanfte“ Tourismus, der in diesen (traumhaften) Gebieten stattfindet bietet der einfachen Bevölkerung viele Möglichkeiten ein kleines Gewerbe zu betreiben oder einen angenehmen Job zu finden.
Rafting in Costa Rica
Auch wenn das Wort Öko- Tourismus arg abgedroschen ist, so hat es für Natur, Mensch und auch für den Reisenden viele Vorteile. Und Costa Rica ist bekannt dafür, dass sowohl öffentliche, als auch viele der privaten Unternehmen in Ökotourismus investieren. Diese Entwicklung wird vom Staat gefördert und belohnt. Zum Beispiel gibt es das Zertifikat für Nachhaltigkeit im Tourismus (CST). Mit dem Siegel werden touristische Unternehmen qualifiziert- je nach Engagement im Umweltschutz, Förderung von Kultur und Unterstützung der lokalen Bevölkerung.  als Besipiel sei das Rafting auf lokalen Flüssen genannt- die Natur wird damit geschützt, es wurden schon Projekte für Stauseen deswegen gekippt. Guides und Unternehmer kommen direkt aus den Gebieten und ernähren ihre Familen damit.
Touristen sollten nicht nur Urlaub machen, sondern bewusst ihre Umgebung wahrnehmen und damit der Kultur und den Traditionen des Landes helfen. Die Reise wird zum spannenden Erlebnis und man kann direkt bei der Verbesserung der Lebensqualität der lokalen Bevölkerung helfen.

Neuer Stefan Loose Reiseführer von Costa Rica erschienen

Am 14.09.2014 ist endlich der lang erwartete Stefan Loose Reiseführer von Costa Rica erschienen.  Taschenbuch: 480 Seiten
Verlag: Dumont Reiseverlag; 3. Auflage
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3770167384
ISBN-13: 978-3770167388
von Julia Reichardt (Autor), Volker Alsen (Autor), Oliver Kiesow (Autor) 

Montag, 22. September 2014

Algenplage in San Andres!

Die kolumbianische Trauminsel San Andres ist diese Woche von einer Algenplage heimgesucht worden.

Bisher ist noch nicht bekannt, was  die Ursache für die tragische Überschwemmung der Traumstrände in der Karibik mit harmlosen Algen ist. Urlauber sind natürlich entsetzt, ein Baden am Strand ist nicht möglich.

Sonntag, 21. September 2014

Widerstand gegen den Nicaragua Kanal wächst

In Nicaragua entsteht langsam, aber sicher ein heftiger Widerstand gegen den Bau eines zweiten Kanals von Atlantik zum Pazifik.

Nicaragua- See
Das 40 Milliarden  Dollar Projekt wird von einem chinesischen Konsortium vorangetrieben, die eine 100 Jahre lange Konzession verhandelt haben. Sie wollen schon jetzt im Dezember 2014 mit den
Die Bewohner, die entlang des geplanten Verlaufs leben, befürchten Zwangsenteignungen, ungewollte Umsiedlungen und schwere Umweltschäden. Der geplante Verlauf führt auf 100 km quer durch den Nicaragua- See (Lago de Nicaragua), welcher das größte Süßwasserreservoir von Mittelamerika darstellt.
Umweltschützer sind sicher, dass die Schiffe das Wasser, welches als Trinkwasser genutzt wird stark verschmutzen werden. Der Widerstand richtet sich nicht ausschließlich gegen den chinesischen Bauherrn, sondern besonders gegen die sozialistische Regierung von Nicaragua.
Bauarbeiten für den 278 km langen Kanal beginnen.

Samstag, 20. September 2014

Nicaragua baut erneuerbare Energien aus

viel Wasser in Nicaragua- Rio San Carlos
Nicaragua will in den kommenden Jahren rund vier Milliarden US-$ in den Ausbau erneuerbarer Energie investieren. Das größte Projekt ist das Wasserkraftwerk Tumarin in Apawas mit einer Investitionssumme von knapp einer Milliarde US.
Das Kraftwerk soll vor 2020 ins Netz gehen und über 250 MW produzieren, fast 30 % des Strombedarfs des Landes. Damit soll die Abhängigkeit vom Öl deutlich weniger werden. Nicaragua gilt als eines der Länder mit größtem Potential zur Wasserkraft. Auch gibt es an der Grenze zu Costa Rica einen riesigen Windpark, weiterhin sind Solarenergie- und Geo- Thermie- anlagen geplant. Nicaragua auf dem Weg zum Öko- Land.

Freitag, 19. September 2014

Teil 3 der Serie, Costa Ricas Naturschauspiele

Tortuguero Nationalpark


Der „parque nacional Tortuguero“an der Karibikküste von Costa Rica gelegen ist ein Muss bei einer Reise nach Costa Rica. 

Auch wer behauptet: „ich mag geführte Touren nicht“, „das ist mir zu überlaufen“, „das interessiert mich nicht“- Tortuguero ist ein Traumziel und muss einfach Teil einer jeden Reise nach Costa Rica sein.
Wir empfehlen die Tour nach Tortuguero relativ an den Anfang des Urlaubes zu legen und empfehlen außerdem die Tour als geführte Tour zu machen. das ist eher günstiger, als wenn man es auf eigene Faust organisiert und die Transfers ab/ bis San José und Umgebung (man kann die Tour aber auch an der Karibikküste enden lassen) sind im Paket- Preis inclusive. Alle Mahlzeiten sind im Paketpreis dabei, aber das Wichtigste ist, man hat schon ab dem Bootsableger einen exzellenten Guide dabei, der nicht nur Fauna und Flora vom Nationalpark sehr gut erklärt, sondern über ein umfassenden Wissen über Costa Rica und Menschen und Natur in Costa Rica verfügt. Daher ist die Tour auch zum Einstieg zu empfehlen, da man im weiteren Verlauf der Reise dann vieles auf eigene Faust noch genauer betrachten kann.
Der “Tortuguero Nationalpark” liegt im Nordosten von Costa Rica in der Provinz Limon und ist der am dritthäufigsten besuchte Nationalpark von Costa Rica, obwohl er nur per Boot oder Flugzeug erreicht werden kann. Im Nationalpark Tortuguero findet man eine große biologische Vielfalt, aufgrund der vielen verschiedenen Landschafts- und Klimabedingungen, die man hier vorfindet. Tropische Regenwälder, Strände, Schwemmland, Lagunen, Flüsse, Caños, um nur einige der Landschaftsformen zu nennen.
Krokodil in Costa Rica
Das tropische, sehr feuchte Klima mit Niederschlägen von fast 6 Metern im Jahr macht dem Namen Regenwald alle Ehre. Man sollte damit rechnen, dass es regnet, oft allerdings nur in der Nacht.
Der Park grenzt an die Karibik, deren Strände Nistplätze für gefährdete Schildkrötenarten darstellen, allen voran die große Lederschildkröte. Die Nistplätze werden seit gut 10 Jahren aktiv geschützt, als Besucher darf man in den Monaten Juli- September beim Laichen zusehen- der Schutz der Tiere steht aber im Vordergrund. Ein Betreten der Strände ist in der Nacht ohne Guide nicht gestattet.
In den Gewässern des Nationalparks sind Manatis (Seekühe) gesehen worden, sowie Kaimane, Krokodile und etliche Schlangen, Frosch- und Echsenarten. In den Wäldern lebt der Jaguar, Faultiere (zwei- und drei-fingrige) und drei der fünf Affenarten, die in Costa Rica ansässig sind (der Spinnenaffe, die Brüllaffen und das Kapuzineräffchen).
Nationalpark Tortuguero
Natürlich kann man nicht davon ausgehen, dass man an einem solchen Ort der einzige Besucher ist. Umso wichtiger ist es, dass die Besucher geleitet werden und so durch den Besuch die Umwelt erhalten und nicht zerstört wird. Mehr Informationen zu Touren in den Tortuguero Nationalpark findet man hier.