Sonntag, 26. Juli 2015



San Gerardo de Dota- Nebelwald in Costa Rica

Nur eineinhalb Stunden Fahrt von Costa Ricas Hauptstadt San José entfernt befindet sich dieser kleine Ort, umgeben von dichtem Nebelwald. 

der Quetzal- der Göttervogel
San Gerardo de Dota liegt nahe vom höchsten Pass in Costa Rica, dem "cerro de la muerte". Dichter Nebel und viel Feuchtigkeit sind typisch für diese Gegend- der Pass erreicht immerhin fast 3450 m über dem Meeresspiegel.
Früher sind hier Menschen erfroren- daher der Name vom Todesberg.

In San Gerardo herrscht der Nebelwald vor, Ornithologen haben hier viel zu sehen. Besonders bekannt ist die Gegend für das häufige Vorkommen des Quetzals- des Göttervogels

Viele Wanderwege führen durch das Tal, Wasserfälle, Seen und Fischteiche. Es gibt einige kleine und mittelgroße Hotels, die (geheizte) Zimmer für ihre Gäste anbieten. 

Wir empfehlen die Trogon- Lodge, mittlere Preisklasse, tolle Naturguides und hervorragendes Essen.

Die Trogon- Lodge in San Gerardo de Dota


Freitag, 24. Juli 2015

Nicaraguas unentdeckter Norden - wie der Kaffee nach Matagalpa kam



Matagalpa ist eine schöne, ruhige Stadt auf 700 Metern Höhe.
Hier befinden sich die wichtigsten Kaffeeplantagen des Landes. Viele Deutsche wanderten Mitte des 19. Jahrhundert hierher aus.
An ihrer Spitze Ludwig Elster und Katharina Braun. Sie profitierten davon, dass die nicaraguanische Regierung ihnen Land schenkte, wenn sie sich dazu verpflichteten, Kaffee anzubauen.








Kaffee wächst am besten in einer Höhe von 700 bis 1500 Metern und der nährstoffreiche Boden um Matagalpa ist perfekt für den Kaffeeanbau.

Matagalpa ist inszwischen eines der wichtigsten Zentren für Kaffeanbau in Zentralamerika. Ein zunehmender Teil davon ist Kaffee aus organischem Anbau.


Auf Nachnamen wie Kühl, Haas, Bonnermann trifft man oft.
Natürlich hat Matagalpa auch sein eigenes Kaffeemuseum, ganz in der Nähe des Parque Central.





Die Umgebung von Matagalpa eignet sich hervorragend zum Wandern. Zu den schönsten Wandergebieten gehört der Selva Negra (Schwarzwald), gelegen an der Straße nach Jiontega (Bus oder Taxi nehmen), beim alten Panzer befindet sich auch das Eingangsschild, rechts abbiegen und dem ein Kilometer langen Weg bergauf folgen. Selva Negra bietet verschiedene Touren an, mitunter eine sehr interessante Kaffetour (vorher reservieren) und danach kann man sich mit einem Stück Schwarzwälder-Kirschtorte stärken.

Das Projekt "Schätze von Matagalpa" hat 5 tolle thematische Wanderungen um Matagalpa zusammengestellt. Karten sind im Centro Girasol erhältlich und das Geld kommt vollständig einer Organisation zugute, die Familien mit behinderten Kindern unterstützt.

Samstag, 18. Juli 2015

Nicaraguas unentdeckter Norden - der Canon de Somoto - gerade einmal 75 Millionen Jahre alt

Die kleine, versclafene Stadt Somoto, nur 20 Kilometer zur Grenze Honduras entfernt, war vor 2003 nur für seine vielen Esel und die rosquillas (Maiskuchen) - eine Spezialiät in Nicaragua bekannt.

2003 stolperten 2 tschechische Wissenschaftlich über eine Spalte in er unebenen Tonerde außerhalb der Stadt Somoto und entdeckten den Somoto Canyon... hier entspringt der Rio Coco, der sich bis in die Karikbik schlängelt. Die Einheimischen wussten natürlich schon immer von der Existenz der Schlucht. Sie nannten sie La Estrechura. Den Chorotegas, den Ureinwohnern , war die Region hingegen al Tepezonate (Wasserberg) bekannt.



Einen Ausflug in diese Schlucht sollte man auf keinen Fall verpassen. Drei Routen führen durch den Canon. Beliebt ist der 6 km lange Rundweg von 4 Stunden, der direkt in der Schlucht beginnt und der herrlich zum Schwimmen und Wandern ist. Der 12 km lange Rundweg von 6 Stunden macht noch einen Schlenker zu zwei Fledermaushölen weit über der Schluchtkante. Bei der 3-stündigen "Light"-Version wird man auf einem kleinen Boot den Fluss hinaufgepadelt und man lässt sich in einem aufblasbaren Reifen gemütlich zurücktreiben.

Der Eingang des Canyon befindet sich in der Gemeinde Sonis, wo es Guides gibt (unerlässlich für die Schlucht) und es auch Übernachtungsmöglichkeiten gibt.





Freitag, 17. Juli 2015

Neues Luxus Hotel in Süd- Costa Rica eröffnet

in Ojochal von der Alma Group, die auch schon das Hotel el Castillo gegründet haben und führen

Jetzt gibt es das Hotel "Cielo en la tierra"- der Himmel auf Erden.

http://www.cieloenlatierracr.com/

Dienstag, 7. Juli 2015

Windpark Santa Ana

Wussten Sie schon.....

Und so kann  man in Richtung Norden auch wieder vom Berg herunter
Dass die 17 Windgeneratoren von Santa Ana Windpark täglich 111682 kWh Strom erzeugen? Das ist  monatlich: 3397 GWh.
Das ist gleichzusetzen mit 13697 Tonnen konventionellen Brennstoffen- sie in diesem Fall nicht verbrannt werden.
Zum Vergleich: Ein mittleres Atomkraftwerk hat eine Nennleistung von etwa 1.200 Megawatt, das entspricht nach jährlich etwa 9 Milliarden Kilowattstunden Strom- also knapp das Dreifache wie diese Windanlage.